Bewusstsein in Bewegung – Coaching fürs Leben

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Neu: Be Your Self! Frühlingsurlaub plus Coaching 2014

Nach den vielen guten Rückmeldungen über das Herbstcamp gibt es nun eine Neuauflage im Frühling:

Der Seele eine neue Idee schenken…

Etwas für das eigene Wohlbefinden tun… Der Seele wieder Flügel wachsen und den Alltag weit hinter sich lassen.
Jeden Tag besteht das Angebot, gemeinsam alte Themen loszulassen, eigene Ressourcen integrierend zu entdecken und mithilfe von Aufstellungen und Geschichten, Meditationen, persönlicher Beratung und Übungen… wieder mehr zu sich selbst zu finden, Kraft zu schöpfen, das Leben anders zu betrachten.
Die eigene Wahrnehmung stärken und verbessern. Sogenannte „negative“ Gefühle entdecken und integrierend als Kraftquelle nutzen. Eigene Lösungen finden. Sich erinnern, dass… ich ja schon weiß, wie es geht! Tief entspannen. Bedürfnisse entdecken. Wieder die alte Form von Gelassenheit finden – oder erstmals wahrnehmen?
Eigene Anliegen können gerne mitgebracht werden. Alles ohne Leistungs-anspruch, Hektik oder Druck. Ohne „Ich muss“ oder „Ich soll.“ Selbst-bewusst und selbstverantwortlich. Wertschätzend. Wohlwollend.
Der systemisch-konstruktivistische Ansatz lädt ein, in eigenen Problemen und Themen wertvolle, kreative Ressourcen und gesunde Persönlichkeitsanteile zu entdecken. Dazu stelle ich meinen neuen Ansatz vor, persönliche Ressourcen, die Essenz, die eigentliche Kraftquelle, aufzustellen und mit ihr in Kontakt zu kommen. Eine kleine Auszeit mit Wirkungen…
Mögliche Ergebnisse und Wirkungen sind zum Beispiel (Zitate von früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmern): wir werden erweitert – innerlich gestärkt – entspannter – bewusster – achtsamer – gerüstet – bereichert durch neue Erfahrungen – aufgeräumter. Versöhnter mit unserer Vergangenheit und mit uns selbst. Es hat viel in Bewegung gebracht.
Wirkungsvolle Möglichkeiten für zu Hause und den Alltag, für neue Schritte werden an die Hand gegeben.

Im Herzen der Vulkaneifel, fernab von jeder Hektik, befindet sich die Heidsmühle. Eine traumhaft gelegene Anlage am Ufer der Kleinen Kyll.
Die Heidsmühle wird bereits in der fünften Generation als Familienbetrieb geführt und ist vor allem aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage, der frischen Küche und der hauseigenen Konditorei weit über die Grenzen der Vulkaneifel als Ausflugsziel bekannt. Genießen Sie es, in den besonders ruhigen Hotelzimmern auszuschlafen, nach Herzenslust zu schlemmen oder im idyllischen Park Fische und Enten zu füttern.
Die Umgebung mit ihren Wäldern, den beiden Manderscheider Burgen, dem Lieserpfad und den Maaren lädt ein zum Atemholen, Ausruhen, Entdecken und Spazierengehen. Mehr über Landschaft und Umgebung finden Sie hier:
http://www.manderscheid.de
In der Heidsmühle steht für unsere Gruppe ein eigener ruhiger Saal zur Verfügung, in dem wir ungestört sind.
Infos über das Seminarhotel: Hotel – Café – Restaurant Heidsmühle, Mosenbergstraße 1, D-54531 Manderscheid.. http://www.heidsmuehle.de
Zeitraum: 03. bis 06. April 2014

Seminarpreis
Pro Person im Einzelzimmer inklusive Vollpension: EUR 385,00
Im Doppelzimmer pro Person inklusive Vollpension: EUR 330,00
Seminarpreis ohne Übernachtung inklusive Mittag- und Abendessen: EUR 290,00
Tageskarte inklusive Mittag- und Abendessen: EUR 130,00

Im Seminarpreis sind enthalten: Seminarteilnahme, je nach Buchung Einzel- oder Doppelzimmer, Vollpension inklusive Abendessen am Donnerstag, drei Mahlzeiten am Freitag und Samstag, am Sonntag Frühstück und Mittagessen. Das Mittagessen wird als 2-Gang-Menü, das Abendessen als 3-Gang-Menü oder Buffet serviert. Die Getränke sind, wie bei Vollpension üblich, gesondert zu zahlen.

Seminarzeiten:
Das Seminar beginnt am Donnerstag, 03. April 2014 um 15:00 Uhr und endet am Sonntag, 06. April 2014 gegen 17:00 Uhr.

Anmeldung und weitere Informationen, Antworten:
Peter W. Klein
Kleine Höhe
D-54531 Manderscheid
Tel. 06572-933620
mail@peter-klein.eu
http://www.peter-klein.eu

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Im Kontakt mit der Essenz – ein neues Setting in der Aufstellungsarbeit

Für mich ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, was stärkt und Menschen resilient macht. Mir ist aufgefallen, dass oft schon klar ist, wie wir werden, noch bevor wir gezeugt wurden. Weil Stärken und Ressourcen wie auch Trauma in die Zukunft verschoben werden. Es ist wie eine Welle des Meeres.

Deshalb möchte ich mit Leidenschaft dafür werben, wie wir lernen können, anders mit uns umzugehen. Zu entdecken, uns resilient macht und uns zu starken, belastbaren und gesunden Wesen werden lässt, die fähig sind zu lieben und zu werden. Es ist nicht die Abwesenheit von Trauma oder seelischer Spaltung.

Vielmehr trägt die Anwesenheit von positiven Ressourcen dazu bei. Von stärkenden Erlebnissen, Beziehungen und Menschen. Und – was ganz entscheidend ist, die Fähigkeit, diese Dinge positiv, stärkend zu reframen.

Was wäre, wenn Trauma, seelische Spaltung, symbiotische Verschmelzung und Verstrickung und die Suche nach Verschmelzung, das innerlich Kindsein und das die-Vergangenheit-nicht-loslassen-können gar nicht das Problem wären und auch nicht die Ursache davon?

Wer es zuerst nicht glauben mag, ist erstaunt, zu sehen, dass die Mehrheit der Menschen, denen es gut geht, die in der Lage sind, erfolgreiche und gute Beziehungen zu leben, traumatisiert ist auf die eine oder andere Weise, von traumatisierten Eltern abstammt, symbiotisch ist und ein großes Bedürfnis nach Verschmelzung in sich trägt – und auch kindliche Teile in sich hat, die sich immer wieder – auf welche Weise auch immer – melden.
Was wäre, wenn es gar nicht so „schlimm“ und ursächlich für Probleme wäre, traumatisiert, kindlich zu sein?

Was wäre, wenn wir dissoziiert sein nicht als eine Störung, sondern als eine wichtige Fähigkeit, eine Kompetenz der Seele ansehen würden? Ein rettender Mechanismus, der dabei unterstützt, angemessen mit Stress umzugehen? Und würden dementsprechend therapeutische Angebote unterbreiten?

Menschen suchen immer nach sogenannten Ursachen – als eine Folge des in unserer Gesellschaft seit Jahrtausenden eingeübten logischen Denkens. Wir glauben fest an ein Modell von Welt, welches sogenannte Ursachen sieht und daraus Wirkungen ableitet. Je logischer Ursachen erscheinen, desto eher werden sie irgendwann akzeptiert. Doch wenn es eine Regel gibt, dann eher die, dass menschliche Systeme nicht mithilfe einer eindimensionalen Logik berechenbar sind. Und Heilung auch nicht.

Die Frage ist eher, wie gehe ich mit dem Erlebten, Erfahrenen um? Wie wirken die Umstände in mir und was führe ich fort, was nicht meins ist?

Aus der Erfahrung und Beobachtung, wie Kinder und Jugendliche stark werden: durch Kontakt mit stärkenden Ressourcen, leite ich den Ansatz ab, dies auch in Aufstellungen anzubieten. Durch die Begegnung mit dem Selbst, dem untraumatisierten, ungespaltenen Teil des eigenen Wesens sowie der Essenz, der Verbindung zu einer größeren, gütigen Kraft und dem Sinn und Wert der eigenen Existenz kann ein inneres Refugium geschaffen werden, welches Sicherheit, Vertrauen und einen neuen Zugang zur eigenen Person durch konstruktive Prozesse ermöglicht.

Nicht mehr mit etwas außerhalb von mir selbst verschmelzen zu müssen, sondern mit diesen starken Teilen von mir selbst… ich frage mich, ob das ein lohnendes Ziel sein könnte.

Dieser Ansatz führt fort von der Idee, dass unsere Vergangenheit und die unserer Familie die Schuld hat für unsere Probleme und Schwierigkeiten. Dass die Verantwortung nicht bei uns liegt. Er führt weiter von der Vorstellung, erst wenn wir alle unsere Blockaden verstanden und gelöst haben, darf es, irgendwann in der Zukunft gut werden….

Er nimmt mit in das hier und jetzt, an diesem Tag mögliche. Weder Vergangenheit noch Zukunft werden bemüht. Er bringt in Kontakt mit den stärken, gesunden, untraumatisierten Teilen von uns. Erlaubt eine oft überraschende direkte Begegnung mit unseren seelischen Ressourcen und Kraftquellen.
Es ist ein Blick auf das „das habe ich noch nie gesehen“. Ein Staunen. Ein Erleben mit allen Sinnen, fühlbar, greifbar. Erinnerbar.

Mehr dazu http://www.peter-klein.eu

… mitten in der Kraft des Seins

Viele Menschen scheinen heute die egozentrierte Befriedigung der eigenen narzisstischen Bedürfnisse in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. Mit einem enormem Aufwand wird die Jagd nach Liebe, Freude, Reichtum, Macht, Schönheit, Körperkult und Wissen betrieben, um im Leben scheinbar Erfüllung und Befriedigung zu finden. Durch die Augen östlicher Philosophien oder den Augen der phänomenologischen Philosophie betrachtet, sind diese Bemühungen jedoch zum Scheitern verurteilt.

Denn je verzweifelter wir versuchen, das Leben zu kontrollieren und zu beeinflussen, desto eher wird es uns entgleiten. Mehr noch – wir verspielen die Möglichkeiten, die tiefen Geheimnisse des Lebens zu verstehen. Und damit uns selbst.

Schöpft man Wasser aus einem Fluss, so verliert es seine Lebendigkeit und Kraft, weil es nicht mehr in Bewegung ist. Und schlussendlich zerrinnt es zwischen unseren Fingern bei dem Versuch, es festzuhalten. Das Leben lässt sich, ganz genau wie das Wasser, nicht packen und festhalten. Die gesamte Schöpfung ist im Fluss. Und – fließt Wasser nicht immer nach vorn? Es scheint so, dass Fixiertsein auf Dinge, die nicht mitfließen können, Energie kostet und schwächend wirkt.

Erfüllung und innere Lebendigkeit erfahren wir dann, wenn wir aufhören, uns an genau das zu klammern, was sich nicht festhalten lässt.

Flow – das Sein im Fluss des Lebens ist ein Zustand fließender Lebendigkeit. Um in den Flow zu kommen, Bedarf es des Freimachens von allen Dogmen – und dem sich Überlassen, dem Hingeben einer unmittelbaren Wirklichkeitserfahrung – auch und gerade jenseits aller Lehrmeinungen und Glaubenssätze.

Es gelingt dann, die Dinge so wie sie sind und in all ihrer Lebendigkeit zu erfassen. Und sei es nur für den Hauch eines Augenblicks. Das direkte Schauen auf die Wirklichkeit, ohne an Theorien, der allgemein akzeptierten Logik und Worten festzuhalten, lässt in Kontakt kommen mit diesem Zustand, mitten in der Kraft des Seins.

Unser Bewusstsein aus den alltäglichen Ritualen und musterhaften Denkgewohnheiten herauszunehmen, führt durch eine Tür in einen überraschenden unendlich erscheinenden Raum, der uns mit dem verbindet, was wir höheres Wissen, „ich weiß mehr als ich weiß“, intuitive Ebene oder unbewusst – unwillkürliche Ebene nennen. Die Ebene der eigentlichen Absicht. Diese liegt nicht in uns selbst. Sie wirkt durch uns. Kommt aber von woanders her.

Meine ersten Erfahrungen mit systemischer Beratung, vor vielen Jahren, ließen mich staunen. In einer therapeutischen Gruppe äußerte ein Klient sein Anliegen, er habe sein Leben nicht mehr im Griff und er wolle es wieder in den Griff bekommen. Der Leiter der Gruppe antwortete ihm sinngemäß „Da bist du bei mir falsch. Bei mir kannst du nur lernen, dass du dein Leben nicht im Griff hast. Und noch nie im Griff hattest.“

Die entscheidenden Dinge unsere Person betreffend, unseren Platz im Leben betreffend, unsere Begabungen und Fähigkeiten betreffend, haben wir nicht selbst gemacht. Es geschah, wie alle wichtigen Dinge unseres Lebens, von ganz allein. Wir haben weder unseren Körper gemacht, noch unser Geschlecht, unsere Familie. Das Land in dem wir geboren wurden. Auch unseren Partner oder unsere Partnerin haben wir ganz unwillkürlich gefunden. Wie auch viele andere Dinge. Auch gewachsen sind wir von ganz allein.

In Kontakt mit dem Leben, der tieferen Wirklichkeit, erfahren wir Kraft, Sicherheit und vertrauensvolles Getragensein aus der ZUSTIMMUNG zum Sein, zum Leben, zu uns, zur Wirklichkeit, wie sie sich für uns persönlich zeigt.

In diesen Kontakt kommen wir, indem wir uns freimachen von allem Denken, allen Vorannahmen, Erwartungen, Werten, Glaubenssätzen und Ängsten. Und Absichten. Schon die bloße Absicht verändern zu wollen, eingreifen, das Leben manipulieren zu wollen, bringt aus dem Fluss. Stoppt. Bremst. Hindert.
Das sogenannte logische Denken kann den Blick auf die Wirklichkeit enorm verstellen. Nicht das Logik schlecht ist. Aber sie hat wie alles mehrere Seiten. Sie verunmöglicht es zum Beispiel, vieles so zu akzeptieren, wie es ist. Ist der Zustimmung entgegengesetzt. Sie baut gedankliche Konzepte auf mit entsprechenden Bewertungen unsererseits. In richtig und falsch, schwarz und weiß, gut und böse.
Über die Logik und über die üblichen Muster und Wertesysteme hinauszugehen in eine neue, unentdeckte Weite, lässt uns Staunen. Wie? Gerade die Akzeptanz der Dinge wie sie sind, bringt die ersehnte Kraft und Harmonie.

Wahrnehmung und Veränderung

Was bedeutet Wahrnehmung?

Wahrnehmung ist die Nutzung und Interpretation von Sinnesreizen, die uns unser Körper vermittelt. Sie ermöglicht uns eine Interpretation der Welt in uns und um uns. Die Interpretation geschieht dann mithilfe komplizierter Prozesse, die sich wechselseitig beeinflussen, in unserem Gehirn.
Interpretation bedeutet letztlich dass wir die Welt um uns und in uns interpretieren. Das heißt, alles was wir wahrnehmen, wird von uns gedeutet. Deshalb haben alle Menschen unterschiedliche Wahrnehmungen und Interpretationen der Welt. Diesen Text hier zum Beispiel werden Sie anders wahrnehmen und optisch wie inhaltlich anders interpretieren als eine andere Person.

Nicht zwei Menschen nehmen die Welt genau gleich wahr und deuten sie auf exakt die gleiche Weise. Sondern unterschiedlich. Es sind die Unterschiede, welche die Spannung und Bewegung erzeugen, die sich in fast unendlich vielfältiger Weise im Leben ergeben.

Vertrauen in die Wahrnehmung

Was bedeutet es, der eigenen Wahrnehmung Vertrauen zu schenken? Wissen wir eigentlich in einem Teil unseres Selbst was wir brauchen? Wir wollen? Wohin die Reise für uns geht?
Hat man Ihnen als Kind erzählt wie Sie die Welt zu deuten haben? Sie irritiert? Oder hat man Sie darin bestärkt, Ihrer Wahrnehmung zu vertrauen, sich auf sie zu verlassen und dem entsprechend -sich Ihrer selbst bewusst – zu handeln?

Wahrnehmung ermöglicht Bewusstsein
Durch das wahrnehmen unserer Umwelt mithilfe unserer diversen Körpersinne werden wir uns der Welt bewusst. Und bekommen auch eine mehr bestimmte oder auch unbestimmte Idee von dem, was wir glauben zu sein. Von Identität. Von Wille und Abgrenzung von anderen um uns

Die weiße Wand

Ein weiser Lehrer deutete auf die Wand hinter sich und fragte seinen Schüler „Was siehst du?“ Dieser betrachtete die Wand und antwortete schließlich „Einen schwarzen Punkt.“ Der Lehrer gab zur Antwort „Den kleinen Makel, den winzigen schwarzen Punkt, den siehst du. Ihm schenkst du deine Aufmerksamkeit, deine Zeit und Energie. Die große weiße Wand jedoch, die siehst du nicht.“

Ich nenne es Fokussierung auf das Defizit.
Dies ist ein entwicklungsgeschichtlich gewachsenes, bedeutsames und wichtiges Verhaltensmuster. Wir bemerken die Makel. Das schützt uns vor Gefahr. Verlieren wir jedoch das Größere aus dem Blick, verengt sich unsere Wahrnehmung immer mehr, bis wir, oft auch in der Beziehung zu uns selbst, nur noch das Makel, das Defizitäre, wahrnehmen (können). Und werten uns selbst immer mehr ab. Unbewusst. Vollautomatisch.
Ich nenne es das Phänomen der perfektionierten Selbstabwertung.

Wahrnehmung verändern

Wahrnehmung verändern heißt Beziehung verändern. Und Beziehung verändern ermöglicht wiederum, Wahrnehmung zu verändern. Verändern bedeutet in diesem Kontext: erweitern. Mehr wahrnehmen. Neues wahrnehmen. Vom Tunnelblick zum Schauen, Fühlen, wahrnehmen von Weite. Von anderen, bisher von uns unerkannten Aspekten eines Phänomens, einer Erinnerung, der Bewertung unserer Vergangenheit zum Beispiel.

Das Gute im Anderen wahrnehmen

Verändernd wirkt weniger das so oft resultatlos vorgeschlagene positive Denken. Es führt eher zu Stress, weil es zum aufrechterhalten der Probleme beitragen kann, indem es etwas von uns verlangt, was augenscheinlich nicht zu uns passt. Uns dazu überreden will, unsere Würde aufzugeben, uns selbst untreu zu werden. Hilfreich ist eher die Veränderung unserer Wahrnehmung und die Veränderung der Deutung und Interpretation des Wahrgenommenen. Damit verändert sich auch unsere Beziehung, beispielsweise zu uns selbst, zu unserer Arbeit, unserer Vergangenheit, unseren Partnern, Eltern. Zu der Welt, in der wir leben wie auch zu Geld, Erfolg, Beruf.

Welche Wirkung würde es haben, wenn wir unsere Wahrnehmung auf das Gute in anderen Menschen lenken würden? Uns erlauben, immer deutlicher wahrzunehmen, was andere Menschen oder Gruppen Gutes haben? Erspüren und uns bewusst machten, worin ihr Dienst, ihr Wert, ihre Qualität, ihr Beitrag zum Leben liegt?
Wenn wir sie nicht einengend, auf das Defizitäre schauend, sondern als einen Teil von etwas Größerem wahrnehmen? Zu ihnen JA sagend? Ganz genau so wie sie sind? Ohne Ansprüche, ohne Urteile, ohne Vorwürfe? Auf alle einschränkenden Bilder, Haltungen und Empfindungen verzichtend?
Wenn wir auch uns selbst so wahrnehmen würden? Mit Dankbarkeit? Bejahend? Welche Auswirkungen hätte das auf unsere Beziehung zu uns selbst und zu anderen Menschen, zur Welt um uns herum?

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