Bewusstsein in Bewegung – Coaching fürs Leben

Neu: Be Your Self! Frühlingsurlaub plus Coaching 2014

Nach den vielen guten Rückmeldungen über das Herbstcamp gibt es nun eine Neuauflage im Frühling:

Der Seele eine neue Idee schenken…

Etwas für das eigene Wohlbefinden tun… Der Seele wieder Flügel wachsen und den Alltag weit hinter sich lassen.
Jeden Tag besteht das Angebot, gemeinsam alte Themen loszulassen, eigene Ressourcen integrierend zu entdecken und mithilfe von Aufstellungen und Geschichten, Meditationen, persönlicher Beratung und Übungen… wieder mehr zu sich selbst zu finden, Kraft zu schöpfen, das Leben anders zu betrachten.
Die eigene Wahrnehmung stärken und verbessern. Sogenannte „negative“ Gefühle entdecken und integrierend als Kraftquelle nutzen. Eigene Lösungen finden. Sich erinnern, dass… ich ja schon weiß, wie es geht! Tief entspannen. Bedürfnisse entdecken. Wieder die alte Form von Gelassenheit finden – oder erstmals wahrnehmen?
Eigene Anliegen können gerne mitgebracht werden. Alles ohne Leistungs-anspruch, Hektik oder Druck. Ohne „Ich muss“ oder „Ich soll.“ Selbst-bewusst und selbstverantwortlich. Wertschätzend. Wohlwollend.
Der systemisch-konstruktivistische Ansatz lädt ein, in eigenen Problemen und Themen wertvolle, kreative Ressourcen und gesunde Persönlichkeitsanteile zu entdecken. Dazu stelle ich meinen neuen Ansatz vor, persönliche Ressourcen, die Essenz, die eigentliche Kraftquelle, aufzustellen und mit ihr in Kontakt zu kommen. Eine kleine Auszeit mit Wirkungen…
Mögliche Ergebnisse und Wirkungen sind zum Beispiel (Zitate von früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmern): wir werden erweitert – innerlich gestärkt – entspannter – bewusster – achtsamer – gerüstet – bereichert durch neue Erfahrungen – aufgeräumter. Versöhnter mit unserer Vergangenheit und mit uns selbst. Es hat viel in Bewegung gebracht.
Wirkungsvolle Möglichkeiten für zu Hause und den Alltag, für neue Schritte werden an die Hand gegeben.

Im Herzen der Vulkaneifel, fernab von jeder Hektik, befindet sich die Heidsmühle. Eine traumhaft gelegene Anlage am Ufer der Kleinen Kyll.
Die Heidsmühle wird bereits in der fünften Generation als Familienbetrieb geführt und ist vor allem aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage, der frischen Küche und der hauseigenen Konditorei weit über die Grenzen der Vulkaneifel als Ausflugsziel bekannt. Genießen Sie es, in den besonders ruhigen Hotelzimmern auszuschlafen, nach Herzenslust zu schlemmen oder im idyllischen Park Fische und Enten zu füttern.
Die Umgebung mit ihren Wäldern, den beiden Manderscheider Burgen, dem Lieserpfad und den Maaren lädt ein zum Atemholen, Ausruhen, Entdecken und Spazierengehen. Mehr über Landschaft und Umgebung finden Sie hier:
http://www.manderscheid.de
In der Heidsmühle steht für unsere Gruppe ein eigener ruhiger Saal zur Verfügung, in dem wir ungestört sind.
Infos über das Seminarhotel: Hotel – Café – Restaurant Heidsmühle, Mosenbergstraße 1, D-54531 Manderscheid.. http://www.heidsmuehle.de
Zeitraum: 03. bis 06. April 2014

Seminarpreis
Pro Person im Einzelzimmer inklusive Vollpension: EUR 385,00
Im Doppelzimmer pro Person inklusive Vollpension: EUR 330,00
Seminarpreis ohne Übernachtung inklusive Mittag- und Abendessen: EUR 290,00
Tageskarte inklusive Mittag- und Abendessen: EUR 130,00

Im Seminarpreis sind enthalten: Seminarteilnahme, je nach Buchung Einzel- oder Doppelzimmer, Vollpension inklusive Abendessen am Donnerstag, drei Mahlzeiten am Freitag und Samstag, am Sonntag Frühstück und Mittagessen. Das Mittagessen wird als 2-Gang-Menü, das Abendessen als 3-Gang-Menü oder Buffet serviert. Die Getränke sind, wie bei Vollpension üblich, gesondert zu zahlen.

Seminarzeiten:
Das Seminar beginnt am Donnerstag, 03. April 2014 um 15:00 Uhr und endet am Sonntag, 06. April 2014 gegen 17:00 Uhr.

Anmeldung und weitere Informationen, Antworten:
Peter W. Klein
Kleine Höhe
D-54531 Manderscheid
Tel. 06572-933620
mail@peter-klein.eu
http://www.peter-klein.eu

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BSFF. Be set free fast. Bringen Sie Ihr Leben ins Gleichgewicht. Gewinnen Sie Ihr Unterbewusstsein als Partner

BSFF ist eine bemerkenswert einfache Technik, die Sie erlernen können, um vielerlei Arten von emotionalen Problemen und belastenden Lebensthemen selbst aufzulösen.

Leben Sie? Oder fühlen Sie sich vom Leben bestimmt und getrieben? Überfordert? Ausgeliefert? Frustriert? Belastet?
Denken Sie: »Ich bin hilflos.« »Keiner liebt mich.« »Ich bin immer krank.« Solche und ähnliche verinnerlichte Bilder und einschränkende Überzeugungen verursachen physische, psychische und spiritueller Probleme. Unbemerkt beeinflussen sie jede unsere Entscheidungen und bestimmen so in allen Lebensbreichen über unseren Erfolg oder Misserfolg, beruflich wie privat.
Einmal ins Unbewusste eingedrungen, bleiben diese Glaubenssätze dort gewöhnlich für immer wirksam und machen uns das Leben schwer, ohne dass wir es merken und verhindern können. Wenn man diese Eintragungen nur ausradieren könnte, würde unser Leben in allen Bereichen wieder ins Fließen kommen und aufblühen.
BSFF ist so ein sanfter Radiergummi. Mit dieser verblüffend einfachen Methode können Sie einschränkende Glaubenssätze ohne weiteres an der Wurzeln auflösen und damit den Zugang zu einer Kraftquelle öffnen, die bislang blockiert war.
BSFF ist eine rein mentale Methode. Sie ist ideal zur Selbsthilfe und bereichert auch die Arbeit von Therapeuten, Medizinern und Coaches.
BSFF ist eine sanfte, einfache und wirkungsvolle (Selbsthilfe-)Methode zur Neutralisierung von negativen Glaubenssätzen und emotionalen Problemen. Sie wendet sich direkt an das Unterbewusstsein und löst dort einschränkende Glaubenssätze und deren emotionale Wurzeln vollständig und dauerhaft auf. BSFF ist eine Technik der energetischen Psychologie, die auf das Klopfen von Akupunkturpunkten oder Meridianabschnitten verzichtet.

Unsere unbewusst verinnerlichten Bilder, Glaubenssätze und Glaubenssysteme erschaffen unsere persönliche Realität. Einschränkende Glaubenssätze verursachen Probleme psychischer, physischer, mentaler, emotionaler und spiritueller Natur. Einschränkende unbewusste Glaubenssätze können zum Beispiel lauten: “Ich bin schwach” oder “Keiner liebt mich” oder “Ich darf nicht gesund sein”. Diese inneren Bilder, Glaubenssätze und innere Haltungen entstehen überwiegend während der Schwangerschaft und Kindheit. Je jünger ein Mensch zu der Zeit ist, in der er einen Glaubenssatz aufnimmt, desto massiver ist dessen Einfluss auf sein Leben.

Die Gedanken und Gefühle, welche aus dem Unterbewusstsein zu uns drängen, beeinflussen unsere Entscheidungen, unsere Handlungen, bestimmen unseren Erfolg oder Misserfolg, unsere Gesundheit, die Qualität unserer Beziehungen usw. Die verinnerlichten Glaubenssysteme sind verantwortlich für die Qualität unseres Lebens. Sie bleiben normalerweise lebenslang bestehen und regieren unser Leben.

BSFF aktiviert die aufbauenden Kräfte unseres Unterbewusstseins und beseitigt die emotionalen Wurzeln einschränkender Glaubenssätze direkt im Unterbewusstsein – also am Ort ihrer Entstehung. Mit BSFF können wir selbstständig einschränkende Glaubenssätze und Glaubenssysteme, immer wiederkehrende belastende Gefühle und Gedanken schnell und unkompliziert durch unser eigenes Unterbewusstsein auflösen lassen. Unser Unterbewusstsein neutralisiert durch eine besondere Anweisung die angesprochenen Themen. BSFF neutralisiert auch die sogenannte psychologische Umkehrung (PU), die unbewusste Selbstsabotage. Und damit können wir unser Leben mit mehr innerer Ruhe und innerem Gleichgewicht führen. Wenn wir uns darauf einlassen, können wir mit BSFF viele positive Veränderungen in unserem Leben initiieren.

Das Gute daran ist: BSFF haben wir immer dabei, denn es ist eine rein mentale Methode, die wir überall anwenden können, auch ohne dass es umstehende Menschen bemerken. Diese Methode macht uns unabhängiger und freier.

Mit BSFF erreichen und verändern wir in fast sprichwörtlicher Weise den Teil von uns, der uns unbewusst ist und den wir nicht verstehen, wo es aber wichtige Weichen und grundlegende Programme für unser Leben gibt.

BSFF eignet sich sowohl zur Selbsthilfe und Selbstunterstützung als auch für Therapeuten, Mediziner und Coaches.

BSFF ist die Abkürzung von Be Set Free Fast™, was sinngemäß soviel bedeutet wie “Sei schnell davon frei” und ist ein Akronym für “Behavioral & emotional Symptom elimination training For resolving excess emotion — Fear, anger, sadness & trauma”, etwa: “Training zur Beseitigung von verhaltensbezogenen und emotionalen Symptomen, zur Auflösung übermässiger Emotionen – von Angst, Wut, Traurigkeit und Trauma”.

BSFF ist das Lebenswerk des amerikanischen Psychologen Dr. Larry Philipp Nims. Es entspricht wissenschaftlichen Kriterien und bewährt sich in den USA und vielen weiteren Ländern seit Jahren mit großem Erfolg.

Verlag: Param-Verlag; Auflage: 2 (15. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3887552601
ISBN-13: 978-3887552602
Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 1,4 cm
Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
EUR 14,50

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Be Your Self! Urlaub plus Coaching

Be Your Self! Werde der Du bist: Herbstcamp 2013
Urlaub plus Coaching

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Etwas für das eigene Wohlbefinden tun… Der Seele wieder Flügel wachsen und den Alltag weit hinter sich lassen…
Jeden Tag besteht das Angebot, gemeinsam alte Themen loszulassen, eigene Ressourcen integrierend zu entdecken und mithilfe von Aufstellungen und Geschichten, Meditationen, persönlicher Beratung und Übungen… wieder mehr zu sich selbst zu finden, Kraft zu schöpfen, das Leben anders zu betrachten.
Die eigene Wahrnehmung stärken und verbessern. Sogenannte „negative“ Gefühle entdecken und integrierend als Kraftquelle nutzen. Eigene Lösungen finden. Sich erinnern, dass… ich ja schon weiß, wie es geht! Tief entspannen. Bedürfnisse entdecken. Wieder die alte Form von Gelassenheit finden – oder erstmals wahrnehmen?
Eigene Anliegen können gerne mitgebracht werden. Alles ohne Leistungs-anspruch, Hektik oder Druck. Ohne „Ich muss“ oder „Ich soll.“ Selbst-bewusst und selbstverantwortlich. Wertschätzend. Wohlwollend.
Der systemisch-konstruktivistische Ansatz lädt ein, in eigenen Problemen und Themen wertvolle, kreative Ressourcen und gesunde Persönlichkeitsanteile zu entdecken. Dazu stelle ich meinen neuen Ansatz vor, persönliche Ressourcen, die Essenz, die eigentliche Kraftquelle, aufzustellen und mit ihr in Kontakt zu kommen. Eine kleine Auszeit mit Wirkungen…
Mögliche Ergebnisse und Wirkungen sind zum Beispiel (Zitate von früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmern): wir werden erweitert – innerlich gestärkt – entspannter – bewusster – achtsamer – gerüstet – bereichert durch neue Erfahrungen – aufgeräumter. Versöhnter mit unserer Vergangenheit und mit uns selbst.
Wirkungsvolle Möglichkeiten für zu Hause und den Alltag, für neue Schritte werden an die Hand gegeben.

Im Herzen der Vulkaneifel, fernab von jeder Hektik, befindet sich die Heidsmühle. Eine traumhaft gelegene Anlage am Ufer der Kleinen Kyll.
Die Heidsmühle wird bereits in der fünften Generation als Familienbetrieb geführt und ist vor allem aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage, der frischen Küche und der hauseigenen Konditorei weit über die Grenzen der Vulkaneifel als Ausflugsziel bekannt. Genießen Sie es, in den besonders ruhigen Hotelzimmern auszuschlafen, nach Herzenslust zu schlemmen oder im idyllischen Park Fische und Enten zu füttern.
Die Umgebung mit ihren Wäldern, den beiden Manderscheider Burgen, dem Lieserpfad und den Maaren lädt ein zum Atemholen, Ausruhen, Entdecken und Spazierengehen. Mehr über Landschaft und Umgebung finden Sie hier: http://www.manderscheid.de
In der Heidsmühle steht für unsere Gruppe ein eigener ruhiger Saal zur Verfügung, in dem wir ungestört sind.

Infos über das Seminarhotel:
Hotel – Café – Restaurant Heidsmühle, Mosenbergstraße 1, D-54531 Manderscheid.. http://www.heidsmuehle.de

Seminarpreis
Pro Person im Einzelzimmer inklusive Vollpension: EUR 365,00
Im Doppelzimmer pro Person inklusive Vollpension: EUR 320,00
Seminarpreis ohne Übernachtung inklusive Mittag- und Abendessen: EUR 260,00
Tageskarte inklusive Mittag- und Abendessen: EUR 110,00

Im Seminarpreis sind enthalten
: Seminarteilnahme, je nach Buchung Einzel- oder Doppelzimmer, Vollpension inklusive Abendessen am Donnerstag, drei Mahlzeiten am Freitag und Samstag, am Sonntag Frühstück und Mittagessen. Das Mittagessen wird als 2-Gang-Menü, das Abendessen als 3-Gang-Menü oder Buffet serviert. Die Getränke sind, wie bei Vollpension üblich, gesondert zu zahlen.

Seminarzeiten:
Das Seminar beginnt am Donnerstag, 31. Oktober 2013 um 14:00 Uhr und endet am Sonntag, 03. November 2013 gegen 17:00 Uhr.

Anmeldung und weitere Informationen, Antworten:
Peter W. Klein
Kleine Höhe
D-54531 Manderscheid
Tel. 06572-933620
mail@peter-klein.eu
http://www.peter-klein.eu

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Im Kontakt mit der Essenz – ein neues Setting in der Aufstellungsarbeit

Für mich ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, was stärkt und Menschen resilient macht. Mir ist aufgefallen, dass oft schon klar ist, wie wir werden, noch bevor wir gezeugt wurden. Weil Stärken und Ressourcen wie auch Trauma in die Zukunft verschoben werden. Es ist wie eine Welle des Meeres.

Deshalb möchte ich mit Leidenschaft dafür werben, wie wir lernen können, anders mit uns umzugehen. Zu entdecken, uns resilient macht und uns zu starken, belastbaren und gesunden Wesen werden lässt, die fähig sind zu lieben und zu werden. Es ist nicht die Abwesenheit von Trauma oder seelischer Spaltung.

Vielmehr trägt die Anwesenheit von positiven Ressourcen dazu bei. Von stärkenden Erlebnissen, Beziehungen und Menschen. Und – was ganz entscheidend ist, die Fähigkeit, diese Dinge positiv, stärkend zu reframen.

Was wäre, wenn Trauma, seelische Spaltung, symbiotische Verschmelzung und Verstrickung und die Suche nach Verschmelzung, das innerlich Kindsein und das die-Vergangenheit-nicht-loslassen-können gar nicht das Problem wären und auch nicht die Ursache davon?

Wer es zuerst nicht glauben mag, ist erstaunt, zu sehen, dass die Mehrheit der Menschen, denen es gut geht, die in der Lage sind, erfolgreiche und gute Beziehungen zu leben, traumatisiert ist auf die eine oder andere Weise, von traumatisierten Eltern abstammt, symbiotisch ist und ein großes Bedürfnis nach Verschmelzung in sich trägt – und auch kindliche Teile in sich hat, die sich immer wieder – auf welche Weise auch immer – melden.
Was wäre, wenn es gar nicht so „schlimm“ und ursächlich für Probleme wäre, traumatisiert, kindlich zu sein?

Was wäre, wenn wir dissoziiert sein nicht als eine Störung, sondern als eine wichtige Fähigkeit, eine Kompetenz der Seele ansehen würden? Ein rettender Mechanismus, der dabei unterstützt, angemessen mit Stress umzugehen? Und würden dementsprechend therapeutische Angebote unterbreiten?

Menschen suchen immer nach sogenannten Ursachen – als eine Folge des in unserer Gesellschaft seit Jahrtausenden eingeübten logischen Denkens. Wir glauben fest an ein Modell von Welt, welches sogenannte Ursachen sieht und daraus Wirkungen ableitet. Je logischer Ursachen erscheinen, desto eher werden sie irgendwann akzeptiert. Doch wenn es eine Regel gibt, dann eher die, dass menschliche Systeme nicht mithilfe einer eindimensionalen Logik berechenbar sind. Und Heilung auch nicht.

Die Frage ist eher, wie gehe ich mit dem Erlebten, Erfahrenen um? Wie wirken die Umstände in mir und was führe ich fort, was nicht meins ist?

Aus der Erfahrung und Beobachtung, wie Kinder und Jugendliche stark werden: durch Kontakt mit stärkenden Ressourcen, leite ich den Ansatz ab, dies auch in Aufstellungen anzubieten. Durch die Begegnung mit dem Selbst, dem untraumatisierten, ungespaltenen Teil des eigenen Wesens sowie der Essenz, der Verbindung zu einer größeren, gütigen Kraft und dem Sinn und Wert der eigenen Existenz kann ein inneres Refugium geschaffen werden, welches Sicherheit, Vertrauen und einen neuen Zugang zur eigenen Person durch konstruktive Prozesse ermöglicht.

Nicht mehr mit etwas außerhalb von mir selbst verschmelzen zu müssen, sondern mit diesen starken Teilen von mir selbst… ich frage mich, ob das ein lohnendes Ziel sein könnte.

Dieser Ansatz führt fort von der Idee, dass unsere Vergangenheit und die unserer Familie die Schuld hat für unsere Probleme und Schwierigkeiten. Dass die Verantwortung nicht bei uns liegt. Er führt weiter von der Vorstellung, erst wenn wir alle unsere Blockaden verstanden und gelöst haben, darf es, irgendwann in der Zukunft gut werden….

Er nimmt mit in das hier und jetzt, an diesem Tag mögliche. Weder Vergangenheit noch Zukunft werden bemüht. Er bringt in Kontakt mit den stärken, gesunden, untraumatisierten Teilen von uns. Erlaubt eine oft überraschende direkte Begegnung mit unseren seelischen Ressourcen und Kraftquellen.
Es ist ein Blick auf das „das habe ich noch nie gesehen“. Ein Staunen. Ein Erleben mit allen Sinnen, fühlbar, greifbar. Erinnerbar.

Mehr dazu http://www.peter-klein.eu

Verbote in unseren Seelen

In unseren Seelen bestehen eine Reihe von Verboten. Einige möchte ich hier ansprechen und kurz vorstellen.

Es ist verboten, verdrängte Traumata anzusehen und ihnen zuzustimmen. Genau wie sie waren. Trauma muss verleugnet, verdrängt, vergessen werden. Es war nicht so, obwohl es so war. Es ist ein seelischer Schutzmechanismus. In der Folge entwickeln sich kompensierende Verhaltensmodi, völlig unbewusst natürlich.

Es ist verboten, eine Zugang zu den eigenen vitalen Bedürfnissen und Gefühlen zu haben und sich entsprechend abzugrenzen. Schon der Versuch der Abgrenzung wird als Schuld und Verrat erlebt. Das daraus resultierende schlechte Gewissen führt dazu, den befreienden Schritt entweder gar nicht erst zu wagen oder wieder zurückzugehen. So befinden wir uns oft in einer innerlichen Pendelbewegung, eingezwängt zwischen hin und her, Ja und Nein, erleben uns als nicht handlungsfähig, blockiert.

Es ist verboten, die eigene vitale Aggression zu integrieren. Sie muss als schlecht und schulderzeugend, negativ und abwertungswert erlebt werden. Angst machen. Eine Quelle des schlechten Gewissens.

Daraus resultieren kompensatorische Verhaltensmuster, die sich in unseren Beziehungen bemerkbar machen. Beziehungen zu Menschen sind dann beispielsweise charakterisiert durch ein hin und her zwischen zu großer Nähe, die sich zum Beispiel so auswirkt: ich kann deine Gedanken spüren, weiß was du fühlst und spüre es, wenn du an mich denkst. Bin eins mit dir. Habe das Gefühl, dich schon 1000 Jahre lang zu kennen. Sowie der anderen Seite: Überabgrenzung durch Beziehungsabbruch. Wenn du nicht so bist wie ich das erwarte, trenne ich mich von dir, verlasse ich dich, schließe ich dich aus von meiner Liebe. Hasse dich vielleicht sogar.
Wenn Ihre Beziehungen zu Menschen auf eine solche oder ähnliche Weise charakterisiert sind, könnten hier symbiotische Grundmuster wirksam sein.
Ich nenne es die symbiotische Schranke in unseren Seelen. Sie dient einerseits dem Überleben von Eltern und Kind, verhindert andererseits, dass Kinder, zumindest in Teilbereichen, in ihre eigene Autonomie und Lebensbewegung gelangen können. Durch ein Geflecht von missbrauchenden emotionalen Abhängigkeiten und Gefühlen wie Ängsten, Schuld, Scham, schlechtem Gewissen, niederem Selbstwertgefühl und von der eigenen Person auf andere verschobenem Verantwortungsbewussstsein entsteht ein Dschungel von abhängiger Aneinanderkettung und seelischer Not, einengender Sicht und vernebeltem Blick für die eigenen anstehenden Schritte.
Das Leben hat Vorrang.
Es ist verboten, die symbiotische Verstrickung überhaupt wahrzunehmen, in ihrer Wirkung und Auswirkung zu sehen und sich aus ihr zu lösen. Symbiose bedeutet Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen oder Lebenserhalt. Symbiotische Verstrickung bedeutet, dass wir mit Teilen unseres Selbst gefangen sind in Teilen der Seele unserer Eltern. Dass wir als Kinder wichtige Anteile unseres Selbst aufgeben, verdrängen, von uns abspalten mussten, um uns anzupassen. Um zu überleben. Anders werden mussten, als wir werden wollten. Sorgsam haben wir diese Anteile von uns verpackt, um den Schmerz nicht spüren zu müssen, den es uns gekostet hat, Wesentliches von uns zu verlieren und aufzugeben.
Doch Leben hat Vorrang. Das Überleben der Gruppe, der Erhalt des Lebens überhaupt ist dem Eigenen vorgeordnet.

Doch es ist nicht zu spät. Einiges lässt sich nachholen, wiederaufnehmen, ins Leben bringen. Vitale Lebenskraft kann integriert werden. Den abgespaltenen Anteilen können wir begegnen, mit ihnen in Verbindung kommen. Zum Beispiel in einer Aufstellung.

… mitten in der Kraft des Seins

Viele Menschen scheinen heute die egozentrierte Befriedigung der eigenen narzisstischen Bedürfnisse in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. Mit einem enormem Aufwand wird die Jagd nach Liebe, Freude, Reichtum, Macht, Schönheit, Körperkult und Wissen betrieben, um im Leben scheinbar Erfüllung und Befriedigung zu finden. Durch die Augen östlicher Philosophien oder den Augen der phänomenologischen Philosophie betrachtet, sind diese Bemühungen jedoch zum Scheitern verurteilt.

Denn je verzweifelter wir versuchen, das Leben zu kontrollieren und zu beeinflussen, desto eher wird es uns entgleiten. Mehr noch – wir verspielen die Möglichkeiten, die tiefen Geheimnisse des Lebens zu verstehen. Und damit uns selbst.

Schöpft man Wasser aus einem Fluss, so verliert es seine Lebendigkeit und Kraft, weil es nicht mehr in Bewegung ist. Und schlussendlich zerrinnt es zwischen unseren Fingern bei dem Versuch, es festzuhalten. Das Leben lässt sich, ganz genau wie das Wasser, nicht packen und festhalten. Die gesamte Schöpfung ist im Fluss. Und – fließt Wasser nicht immer nach vorn? Es scheint so, dass Fixiertsein auf Dinge, die nicht mitfließen können, Energie kostet und schwächend wirkt.

Erfüllung und innere Lebendigkeit erfahren wir dann, wenn wir aufhören, uns an genau das zu klammern, was sich nicht festhalten lässt.

Flow – das Sein im Fluss des Lebens ist ein Zustand fließender Lebendigkeit. Um in den Flow zu kommen, Bedarf es des Freimachens von allen Dogmen – und dem sich Überlassen, dem Hingeben einer unmittelbaren Wirklichkeitserfahrung – auch und gerade jenseits aller Lehrmeinungen und Glaubenssätze.

Es gelingt dann, die Dinge so wie sie sind und in all ihrer Lebendigkeit zu erfassen. Und sei es nur für den Hauch eines Augenblicks. Das direkte Schauen auf die Wirklichkeit, ohne an Theorien, der allgemein akzeptierten Logik und Worten festzuhalten, lässt in Kontakt kommen mit diesem Zustand, mitten in der Kraft des Seins.

Unser Bewusstsein aus den alltäglichen Ritualen und musterhaften Denkgewohnheiten herauszunehmen, führt durch eine Tür in einen überraschenden unendlich erscheinenden Raum, der uns mit dem verbindet, was wir höheres Wissen, „ich weiß mehr als ich weiß“, intuitive Ebene oder unbewusst – unwillkürliche Ebene nennen. Die Ebene der eigentlichen Absicht. Diese liegt nicht in uns selbst. Sie wirkt durch uns. Kommt aber von woanders her.

Meine ersten Erfahrungen mit systemischer Beratung, vor vielen Jahren, ließen mich staunen. In einer therapeutischen Gruppe äußerte ein Klient sein Anliegen, er habe sein Leben nicht mehr im Griff und er wolle es wieder in den Griff bekommen. Der Leiter der Gruppe antwortete ihm sinngemäß „Da bist du bei mir falsch. Bei mir kannst du nur lernen, dass du dein Leben nicht im Griff hast. Und noch nie im Griff hattest.“

Die entscheidenden Dinge unsere Person betreffend, unseren Platz im Leben betreffend, unsere Begabungen und Fähigkeiten betreffend, haben wir nicht selbst gemacht. Es geschah, wie alle wichtigen Dinge unseres Lebens, von ganz allein. Wir haben weder unseren Körper gemacht, noch unser Geschlecht, unsere Familie. Das Land in dem wir geboren wurden. Auch unseren Partner oder unsere Partnerin haben wir ganz unwillkürlich gefunden. Wie auch viele andere Dinge. Auch gewachsen sind wir von ganz allein.

In Kontakt mit dem Leben, der tieferen Wirklichkeit, erfahren wir Kraft, Sicherheit und vertrauensvolles Getragensein aus der ZUSTIMMUNG zum Sein, zum Leben, zu uns, zur Wirklichkeit, wie sie sich für uns persönlich zeigt.

In diesen Kontakt kommen wir, indem wir uns freimachen von allem Denken, allen Vorannahmen, Erwartungen, Werten, Glaubenssätzen und Ängsten. Und Absichten. Schon die bloße Absicht verändern zu wollen, eingreifen, das Leben manipulieren zu wollen, bringt aus dem Fluss. Stoppt. Bremst. Hindert.
Das sogenannte logische Denken kann den Blick auf die Wirklichkeit enorm verstellen. Nicht das Logik schlecht ist. Aber sie hat wie alles mehrere Seiten. Sie verunmöglicht es zum Beispiel, vieles so zu akzeptieren, wie es ist. Ist der Zustimmung entgegengesetzt. Sie baut gedankliche Konzepte auf mit entsprechenden Bewertungen unsererseits. In richtig und falsch, schwarz und weiß, gut und böse.
Über die Logik und über die üblichen Muster und Wertesysteme hinauszugehen in eine neue, unentdeckte Weite, lässt uns Staunen. Wie? Gerade die Akzeptanz der Dinge wie sie sind, bringt die ersehnte Kraft und Harmonie.

Haltungen zum Leben

Die Haltung, die wir zum Leben einnehmen, ist von entscheidender Bedeutung. Vieles hängt von ihr ab. Haltung bedeutet, welche Beziehung habe ich zum Leben? Zum eigenen Leben? Zum Leben anderer? Zum Leben als irdischem Phänomen schlechthin?
Wie und wodurch ist diese Beziehung, diese Haltung charakterisiert?
Die Haltung zum Leben zeigt sich in unserer Haltung zu uns selbst, unserer Familie, Freunden, der Arbeit und dem, was damit zusammenhängt, zur Gesundheit usw.

Durch Dankbarkeit? Kann ich das Leben als Geschenk sehen? Als etwas ganz Einzigartiges? Etwas, das mir geschenkt wurde und nicht selbstverständlich ist? Als etwas, wie ein lebendiges Wesen, zu dem ich eine Beziehung habe und zu dem ich eine Beziehung pflegen, aufbauen und entwickeln kann?

Liebe das Leben – und das Leben liebt Dich… !?!!

Zum Beispiel Dankend? Durch Bejahung? Durch eine bittende Haltung auch? Indem ich meine Beziehung zum Leben segne – durch einen Lichtstrahl aus meinem Herzen? Etwas, das ich lieben darf? Wertschätzend zum Leben in mir und zum Leben der Anderen?
Kann ich mit dem Leben umgehen wie mit einer Beziehung? Indem ich etwas für diese Beziehung gebe und leiste, manchmal auch zugunsten etwas anderem auf etwas verzichte? Kann ich ein Gefühl von Liebe für das Leben empfinden?

Leben ist nicht selbstverständlich. Schon bei unserer Zeugung kamen fast unendliche Zufälle zusammen, dass dieser unser Vater und diese unsere Mutter sich trafen. Ausgerechnet diese eine Eizelle und dieses eine Spermium sich vereinigten und die Grundlage unseres Seins wurden. Auch die Geburt – ein Wagnis. Dennoch hat es geklappt und war erfolgreich. Eine Reihe von Erfolgen hintereinander…
Durch die Kraft des Zufalls, der Stringenz von Informationsweitergabe und Weiterentwicklung. Durch die Bewegung des Fortschritts. Durch die Wege der Liebe sind wir geworden. Eine Verbindung von Gegensätzen. Eine Tür öffnet sich. Willkommen im Sein. Leben ist ein Phänomen. Ein Phänomen des Planeten Erde. Es übersteigt unser Verstehen und unsere Frage nach dem Sinn. Wie Fische, die im Ozean schwimmen und den Ozean weder in seiner kompletten Tiefe, seiner Ausdehnung erfassen noch in Ruhe von oben betrachten können, sind wir, was das Leben betrifft, lediglich dazu in der Lage, Teilaspekte des Lebens wahrzunehmen. In seiner Gänze, Größe und Tiefe erfassen wir es nicht. Wir sind darin.

Geht in uns das Leben weiter, wird es fortgeführt, was in unseren Vorfahren schon da war? Fortgeführt und etwas Neues hinzugefügt? Geht es um das Leben selbst oder ist das Leben Selbstzweck?
Es ist unsere Wahl, wie wir die Beziehung zu all dem weiterentwickeln, betrachten, verändern, gestalten. In unseren Händen. In unserem Geist.

Wenn Fragen Antworten erschaffen könnten… und Wirkungen hätten…

Wie ist meine Beziehung zum Leben? Wie bewerte ich es? Wodurch ist die Beziehung, die ich zum Leben habe, charakterisiert? Oder wie sollte es statt dessen sein? Was hätte ich gerne statt dessen?

Das Leben als etwas ganz besonderes, als ein wundervolles Geschenk, voller Energie und Gestaltungsspielräumen wahrzunehmen?
Etwas, das mir zurückschenkt, wenn ich mich ihm schenke, hingebe? In Geben und Nehmen?

Habe ich gelernt, das das Leben etwas ist, das von mir pausenlos kontrolliert werden muss? Das schwer ist? Gegen mich? Gefährlich? Ungerecht? Feindselig? Habe ich meine Einschätzungen und Bewertungen des Lebens einfach automatisiert als Reaktion auf das, was war, entwickelt?
Kann ich meine Erfahrungen mit dem Leben und die meiner Vorfahren anerkennen, wertschätzend betrachten? Ihnen im Herzen zustimmen und dann weitergehen? Meiner eigenen Lebensgeschichte zustimmen? Auf zu neuen, anderen, erfüllenderen Erfahrungen? Mich für die andere Seite öffnen von Schmerz, Trauer und Einsamkeit? In denen das Glück ganz unwillkürlich von allen Seiten kommt?
Leben als ein Phänomen, unerklärlich, groß, schön, aufregend, immer neu, erfüllt mit Liebe, voller sicherheitgebender Rituale, stark, sich vervielfältigend, bereichernd, entgegenkommend, mehr und mehr und mehr….

Das Leben und ich…

Ist das Leben ausserhalb von mir oder fühle ich, wie ich darin bin, ein Teil des Lebens? Kann ich Ja zum Leben sagen? Und Danke? Und mein Leben segnen? Also mit Wohlwollen betrachten? Das Jetzt, die Vergangenheit, das Morgen? Bittend meine Hände nach vorne ausstrecken? Welche Wirkungen würde das haben? Kann ich meine Beziehung zum Leben als ein lebendiges Geschöpf sehen? Als Bild gemalt – wie sieht es aus? Welche Teile von mir kann ich in diesem Geschöpf deutlich wahrnehmen, spüren, identifizieren? Wie geht es diesem Geschöpf? Wie sieht es aus? Wie fühlt es sich? Was würde es sagen, wenn es sprechen könnte? Was braucht es, welche Bedürfnisse hat es vielleicht? Wo will es mit mir hin?

Bewegung ins Leben

Ein Wesensmerkmal des Lebens ist Bewegung. Um geboren zu werden, war Bewegung erforderlich.
Wurde meine Bewegung ins Leben unterbrochen, gestoppt, verlangsamt? Hat sie mir Angst gemacht? Wie ist meine Bewegung relativ zur Lebensbewegung schlechthin?
Bewege ich mich ins Leben hinein, gehe ich auf das Leben zu, lasse ich mich ein? Mag ich Ja sagen zur Bewegung des Lebens? Mag ich mir die Erlaubnis geben, die gestoppte, unterbrochene, verlangsamte Bewegung meiner Seele ins Leben wieder aufzunehmen oder erstmalig zu beginnen?
Wenn das Leben ein Fluss ist, schwimme ich mit dem Strom, seitlich oder dagegen? Inwieweit lasse ich mich von ihm vertrauensvoll tragen?

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