Bewusstsein in Bewegung – Coaching fürs Leben

Urlaub plus Coaching: Das FrühlingsCamp 2017

Sich etwas Gutes tun… sich ernst nehmen…

Den eigenen Bedürfnissen nachspüren…

Einige Tage nur für mich… Auftanken in idyllischer Atmosphäre.

Der Seele wieder Flügel wachsen und den Alltag weit hinter sich lassen…

Erleben Sie ein Seminar der ganz besonderen Art. Das FrühlingsCamp 2017: Einfach neue Wege ins Leben

…Die Buddhisten sagen Retreat, wir nennen es Camp. Weil es u.a. die Möglichkeit bietet (nicht die Pflicht), gemeinsam unter einem Dach – in eigenen Zimmern – zu übernachten. Die Wirkung aller Angebote verstärkt sich, weil im Schlaf das Wesentliche geschieht und sich – unbeeinflusst vom Denken – das Entscheidende auf Neues hin vollzieht… So entsteht neue Lebensenergie und die Inspiration, das Leben auf eine völlig neue Weise zu erleben.

Beruf – Arbeit – Partnerschaft und Liebe – Eltern und Kinder – Neuentscheidungen – Selbstbild – Beziehung zu Gesundheit und Leben – das Leben, der Alltag stellen uns vor Herausforderungen. Hier schauen wir auf Lösungen, Neuentscheidungen, Entwicklungen für Erwachsene mit systemischer Aufstellungsarbeit, Schamanismus, Trancen.

 Jeden Tag besteht das Angebot, gemeinsam alte Themen loszulassen, eigene Ressourcen integrierend zu entdecken und mithilfe von Aufstellungen und Geschichten, Meditationen, persönlicher Beratung und Übungen… wieder mehr zu sich selbst zu finden, Kraft zu schöpfen, das Leben anders zu betrachten. Voneinander lernen. Finden Sie zu sich auf eine ganz natürliche Weise. Ohne Ideologie und in Verbindung mit Ihrer eigenen Lebensbewegung. Erleben Sie, wie leicht es ist, Ihre verborgenen Sinnesleistungen und Ressourcen zu aktivieren.

 Alte Muster, die früher geholfen und unser Leben gesichert haben, heute aber hinderlich sind, hinter sich lassen. Neue innere Entscheidungen treffen. Auf Neues hin, auf Erweiterung hin.

Die eigene Wahrnehmung stärken und verbessern. Sogenannte „negative“ Gefühle entdecken und integrierend als Kraftquelle nutzen. Eigene Lösungen finden. Sich erinnern, dass… ich ja schon weiß, wie es geht! Tief entspannen. Bedürfnisse entdecken. Wieder die alte Form von Gelassenheit finden – oder erstmals wahrnehmen?

Eigene Anliegen können gerne mitgebracht werden. Alles ohne Leistungsanspruch, Hektik oder Druck. Ohne „Ich muss“ oder „Ich soll.“ Selbst-bewusst und selbstverantwortlich. Wertschätzend. Wohlwollend. Von der Gruppe getragen. Erleben Sie eine andere Liebe, eine Liebe, die zu Lösungen beiträgt und wahrhafte Menschlichkeit.

 Der systemisch-konstruktivistische Ansatz lädt ein, in eigenen Problemen und Themen wertvolle, kreative Ressourcen und gesunde Persönlichkeitsanteile zu entdecken. Dazu stelle ich meinen neuen Ansatz vor, persönliche Ressourcen, die Essenz, die eigentliche Kraftquelle, aufzustellen und mit ihr in Kontakt zu kommen. Eine kleine Auszeit mit Wirkungen.

 Mögliche Ergebnisse und Wirkungen sind zum Beispiel (Zitate von Teilnehmerinnen und Teilnehmern): Wir werden erweitert – innerlich gestärkt – entspannter – bewusster – achtsamer – gerüstet – bereichert durch neue Erfahrungen – aufgeräumter.  Versöhnter mit unserer Vergangenheit und mit uns selbst. Es hat viel in Bewegung gebracht. Ganzheitlich. Erholung für Körper – Geist und Seele.

Wirkungsvolle Werkzeuge für den Alltag werden an die Hand gegeben.

Unsere neue Webseite…

für die Schweiz, Italien und mehr:

http://www.costelliamo.ch

Coaching fürs Leben

In unserer Kultur, so scheint es, wachsen Vereinsamung und Isolation. Viele Menschen wünschen sich Veränderung, möchten heraus aus diesem Dilemma. Denn wir sind Menschen. Menschen sind soziale Wesen.

Immer mehr Menschen wünschen sich Lösungen und Coaching zu Hause auf der Couch, vor ihrem Bildschirm. Nur dort fühlen sie sich sicher. Dieses Bedürfnis ist verständlich.

Es steht aber der Art, wie wir Menschen lernen, kommunizieren und uns entwickeln, entgegen.

Wir werden geboren als absolut hilflose Wesen. Physiologische Frühgeburt wurde das auch schon genannt. Kein Lebewesen wird so unfertig geboren und benötigt so viel Zeit, um ein selbständiges Leben führen zu können, wie der Mensch.

Alles, was wir können, haben wir von anderen Menschen gelernt. Durch andere Menschen werden wir zu Menschen. Das Leben macht uns – zuerst durch andere Menschen, nämlich unsere Eltern. Hinzu kommen unsere Familie. Nachbarn, Freunde, Schule und viel mehr.

Wir lernen Gehen, Sprechen, Essen und Schreiben – durch anderen Menschen.

Unser Selbstbild entsteht in uns – durch andere Menschen. Frühe Bindungserfahrungen hängen ab von Berührungen, Worten, den Stimmungen unserer Umwelt.

Auch viele unserer Gefühle und die Art, wie wir denken und die Welt sehen haben wir gelernt. Selbst unsere Grundgefühle haben wir gelernt zu imitieren – von anderen Menschen.

Wie die Welt ist, wie wir sind, all diese Bilder und Stimmen in uns, die uns Handlungsanweisung und Richtschnur sind- im Guten wie im Selbstzerstörerischen – alles kommt durch andere Menschen. Zusammen mit der Art und Weise, wie wir innerlich mit diesen Erfahrungen umgegangen sind.

Die atmosphärischen Bedingungen unserer Kindheiten – dort lernen wir, wer wir sind und wie wir sind. Durch Stimmung, Sprache, Gefühle der anderen Menschen, durch Berührung und durch die Erfahrungen, die wir machen.

Unbewusste Botschaften, die uns dort erreichen, lange, bevor wir Sprache und Verstehen haben, werden Teil von uns. Es ist ein Unterschied, ob die Haltung zu uns lautet: Du bist willkommen! Schön, dass Du geboren bist  – oder vielleicht: So wollten wir Dich nicht. Du bist zuviel. Du bist falsch. Sei anders, als Du bist.

In unseren Kindheiten schreiben wir unsere Lebensdrehbücher. Dort legen wir, ohne, dass wir uns heute noch daran erinnern können, fest, wie das Leben für uns sein soll. Entwickeln tiefe Überzeugungen. Verinnerlichen Bilder. Treffen Vereinbarungen mit uns selbst. Legen Gelübde ab, die uns später im Leben daran hindern, voll da zu sein.

Auch belastende Erfahrungen, Trauma – alles ist Beziehung und alles erleben wir in einem Beziehungskontext.

Unsere tiefen Überzeugungen, inneren Bilder, Glaubenssätze – alle erlernt von und mit anderen Menschen.

Ales ist Beziehung. Das bedeutet Bindung, Kommunikation, Austausch. Voneinander lernen. Auf vielen Ebenen.

Das, was uns als erwachsene Menschen stört, blockiert, ängstigt und hindert, uns den Schlaf raubt, uns krank macht – alles haben wir in Beziehungskontexten erlernt. In sozialen Gefügen erlebt und gespeichert.

Was benötigen wir, um Neues zu lernen, die alten Erfahrungen zu überschreiben?

Beziehungskontexte.

Da, wo wir unsere Probleme erlernt haben, können wir sie auch verlernen. Eine neue Art, die Welt und uns selbst zu sehen, erfahren und verinnerlichen. Unser Selbst – Bild können wir verändern. Und die Geschichte, die wir uns über uns selbst erzählen. Sie ist nicht unveränderbar.

Schwimmen, Gehen, Rechnen, Schreiben, Denken und Fühlen haben wir von anderen Menschen gelernt. Genauso können wir von und mit und durch andere Menschen, die uns spiegeln, lernen, die Welt anders zu sehen. Belastendes hinter uns zu lassen. Neue Wege zu Fühlen und die Welt zu erleben, lernen.

Weil es die natürlichste Sache der Welt ist. Weil wir es können, es uns angeboren ist. Wir lernen von und durch andere Menschen. Wir sind soziale Wesen.

Es bringt uns dazu, unsere Komfortzone zu verlassen – denn ausserhalb von ihr funktioniert es. Uns in Bewegung zu setzen und Neues zu tun. Das hat Wirkung. Das hat Kraft. Das kann uns keine Methode ersetzen.

Ein Kind denkt vielleicht: Ich bin allein. Niemand versteht mich. Ich muss alles mit mir selbst ausmachen.

Ein Erwachsener hat hingegen den Glaubenssatz; Ich bin jetzt erwachsen. Ich bin in der Lage, mir die Hilfe und Unterstützung zu holen, die ich brauche. Ich muss nicht alles allein lösen.

Leben bedeutet lernen. Informationen erhalten, verarbeiten, weitergeben. Ist Kommunikation. Leben ist „WIR“.

Für mich bedeutet Coaching, dass sich Menschen begegnen. In einer wertschätzenden Atmosphäre, wo jeder richtig ist. Wo Menschen, im Unterschied zur sonst üblichen Kultur, nicht miteinander in Konkurrenz und nicht in einen Wettbewerb miteinander treten. Bewertungen haben dabei Urlaub. Denn Bewertet-werden, Zurückweisungen und Enttäuschungen, das kennen wir schon. Diese Erfahrungen müssen wir nicht wiederholen.

Denn dass wir uns entwickelt haben als Menschen – ist zustande gekommen, indem Menschen sich gegenseitig unterstützt und geholfen haben. Nicht, indem der Starke den weniger Starken unterdrückte.

Gemeinsam können wir gute, wirksame Felder aufbauen, in denen Entwicklung in unser Gutes hinein möglich wird.

Veränderung gelingt, wenn sich Menschen begegnen. Ihr Erfahrungen, ihre Kompetenzen und ihre Intelligenz miteinander teilen. Gemeinsam neue innere Bilder und Dialoge mit sich selbst möglich werden.

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Urlaub plus Coaching: Neue Wege ins Leben

  

Unsere nächsten Veranstaltungen zum Thema Urlaub plus Coaching in D-54531 Manderscheid:

HerbstCamp 2015:   29.10. – 01.11. 2015

FrühlingsCamp 2016:   31.03.  – 03.04. 2016

Themen sind u.a.:

Beruf und Arbeit; Paarbeziehung; Aufarbeitung und Verarbeitung belastender Erinnerungen; Blockaden lösen; der verlorene Zwilling; Eltern und Kinder; Neuentscheidungen; unsere Beziehung zu uns selbst, zu Gesundheit, zu Erde uvm. 

Lösungen für Erwachsene in wunderschöner Umgebung und in einem sicheren Rahmen. 

Systemische Aufstellungsarbeit; Schamanismus; energetische Psychologie; Trancearbeit; Genuss und Entspannen…

Wir laden herzlich ein und freuen uns auf Sie!

HerbstCamp2014 – Urlaub plus Coaching. Nachlese

Das war das HerbstCamp 2014! In der Heidsmühe in Manderscheid:

Wir alle sind dankbar für eine Vielzahl von Erfahrungen und für die Fülle an Neuem, Bewegendem, Lehrreichem und Heilendem. Entspannung, Wohlbefinden zusammen mit persönlichem Wachstum. Eine Auszeit aus dem Alltag, Erfahrung und persönliche Lösungen. Lösungen im Einklang, getragen von einer anderen Liebe. Systemische Aufstellungen, Meditationen, Bilder, Filme. Schamanistische Angebote führten uns in eine zum Teil nie gekannte entspannte Tiefe in uns selbst. Auf Wunsch Massagen für das körperliche Wohl. Inmitten wunderschöner Natur. Auch das Wetter war freundlich und unterstützend. Bewegende Momente, Lachen und ein Einklang miteinander haben uns bereichert. Neue Ideen und Sichtweisen durften hervortreten. Es wird nachwirken. Jeder trug Seines zum Gelingen bei. „Hier darf jeder so sein, wie er ist!“ „Man konnte die Liebe, die von jedem ausgeht, deutlich spüren!“

So freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es wieder heisst: Camp 2015!

Herkunft und Leben

Das Leben ist eine enorme Kraft. Es ist fähig, sich durchzusetzen. Es hat auf dieser Erde die Gipfel der Berge und die Tiefen der Meere, die Hitze heißer Quellen und die Kälte der Pole erobert. Das gilt auch für uns Menschen. Das Leben setzt sich durch. Es fragt nicht nach unseren Vorstellungen und hält sich nicht immer an unsere Regeln und Modelle. Fraglos ist es durch unsere Eltern zu uns gekommen.

Das Leben ist eine kreative Kraft.
Das Leben ist ein ganz irdisches Phänomen. Ein Merkmal der Erde.
Im Vordergrund steht, dass es erhalten bleibt auf dieser Erde und dass es weiter gehen kann. Ganz egal, unter welchen Bedingungen.

Und es fragt nicht nach unseren Vorstellungen von Moral, Anstand, Ethik, Gerechtigkeit.

Es fragt nicht, ob unsere Eltern sich bei unserer Zeugung geliebt haben.
Es fragt nicht, ob unsere Eltern immer zusammengeblieben sind.
Es fragt nicht, ob unsere Eltern gerecht waren zu uns und unseren Geschwistern.
Es fragt nicht, ob unsere Eltern Heilige waren oder Verbrecher. Ob sie sich an die Regeln hielten, oder nicht.
Es fragt nicht danach, ob unsere Mutter, unser Vater uns anerkannt hat als ihr oder sein Kind.
Es fragt auch nicht danach, ob unsere Mutter, unsere Eltern uns weggegeben haben, vor die Tür gestellt oder zur Adoption freigaben.

Es fragt noch nicht einmal, wer unsere Eltern sind. Welchen Beruf, wieviel Vermögen sie haben, welcher gesellschaftlichen Schicht sie angehören. Es fragt noch nicht einmal, ob wir unsere Eltern kennen. Ob wir uns unserer Wurzeln bewusst sind – oder nicht. Es ist nicht die entscheidende Frage.

Es fragt nicht, ob unsere Herkunft moralisch einwandfrei war.
Und anständig. Und sich an Sitte und Anstand gehalten hat.

Auch Priester zeugen Kindern. Auch Nonnen bekommen Kinder.

Und manche von uns sind während einer Vergewaltigung gezeugt worden.

Viele von uns sind gezeugt worden, obwohl sich Vater und Mutter nicht geliebt haben.
Selbst unsere Gefühle, unser Schmerz, unser Glück, unsere Gedanken, sind vor dem Leben gleichwertig. Sie gehören ganz zu uns.

Im Angesicht des Lebens sind wir alle gleich. Alle gleichwertig. Alle ebenbürtig. Niemand besser, niemand schlechter. Niemand hat mehr Recht, das Leben zu haben. Niemand weniger Recht. Alle sind gleich. Alle sind gleich richtig. Das Leben bewertet uns nicht. Es richtet nicht. Es ist.

Das Leben fragt noch nicht einmal danach, welche Erinnerungen wir an unsere Eltern haben, welche Bilder wir von Ihnen in unserem Gedächtnis gespeichert halten. Es ist für das Leben unbedeutend, ob wir traurig werden oder wütend – oder ob es uns ein Lächeln auf unser Gesicht zaubert und wir von Liebe erfüllt werden, wenn wir an unsere Eltern denken.

Wie gehen wir damit um?
Indem wir unserer Herkunft zustimmen. Genau wie sie war.
Auf den Wunsch verzichten, etwas möge anders gewesen sein, als es war.
Auf den Wunsch verzichten, etwas noch nachträglich verändern und in Ordnung bringen zu müssen. Auf den kindlichen Wunsch verzichten, unsere Eltern hätten anders sein sollen, als sie waren. Besser. Liebevoller. Stärker. Reicher.

Das Leben fragt uns eher: Bist Du Dir dieses Geschenks bewusst? Erkennst Du dieses besondere Glück? Bist Du einverstanden? Willst Du Dich entscheiden für das Leben?
Willst Du es ganz nehmen? Ganz JA sagen? Zugestimmt werden? Willst Du spüren, wie Du gewollt bist von diesen Leben, das in Dir ist, in Dir wirkt, sich durch Dich zeigt und dem Leben dienen, das Du weitergeben kannst vielleicht?

Indem wir unseren Eltern und dem, wie sie waren, sich verhalten haben, zustimmen.
Ohne Urteil und ohne Bewertung. Indem wir unserer Herkunft zustimmen lernen, wie sie war, erhalten wir Möglichkeiten, die inneren Bilder, die wir gespeichert haben, wirksam zu verändern. Heller werden zu lassen, versöhnlicher, friedlicher. So dass sie uns zur Kraftquelle werden können.

Dann kommt etwas in Frieden in uns, in unserem Bewusstsein. Entsteht mehr Selbstakzeptanz. Mehr Selbstliebe. Mehr Selbst-Bewusstsein. Mehr Kraft. Versöhnung.

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